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Schweizer Krankenkassenprämien in marode Kliniken in Süddeutschland verlochen?

Im Artikel „Basler Spitäler locken Deutsche mit Aldi-Preisen“ vom 3. Juni 2007 wird erwähnt, dass deutsche Kliniken dreimal günstiger sind als Schweizer Rehabilitationskliniken. Wie diese Preise zustande kommen, konnte am 24. Mai im Tages-Anzeiger gelesen werden. Die Parkklinik Bad Säckingen, eine deutsche Partnerklinik der Krankenkassen Helsana und CSS für die Auslandsbehandlung Schweizer Rehabilitations -patienten, musste Insolvenz beantragen.

Die tiefen Preise in den deutschen Häusern sind also nur möglich, weil sie nicht kostendeckend arbeiten. Zudem ist das Angebot in Schweizer Rehabilitationskliniken nachweislich besser und hochstehender. Hier stehen den Patienten mehr Therapeuten zur Verfügung als im Ausland, womit sich auch die Heilungs- und Integrationschancen verbessern.

Der Artikel und der Preisvergleich beruhen also auf einem Vergleich von Äpfel mit Birnen. Dahinter steht die Politik der Krankenkassen, leichte Rehabilitationsfälle nach Süddeutschland zu verfrachten. Dies ist jedoch eine kurzfristige und gefährliche Politik. Jede Rehabilitationsklinik ist aus Kostengründen darauf angewiesen, dass sie einen ausgewogenen Mix an schweren und leichten Fällen behandeln kann.

Werden nur die leichten Fälle im Ausland behandelt, bleiben die schweren in der Schweiz. Die Kosten explodieren, werden nicht mehr zahlbar. Dem weltweit anerkannten Schweizer Rehabilitationswesen droht die Zerstörung. Leidtragende sind all diejenigen Schweizerinnen und Schweizer, die auf eine hochstehende Rehabilitation in Folge eines Unfalls oder einer Krankheit angewiesen sind. Ihre optimale Behandlung könnte bei der Fortsetzung der Politik der Krankenkassen nicht mehr gewährleistet sein.

SW!SS REHA, der Verband der führenden schweizerischen Rehabilitationskliniken, setzt sich dafür ein, dass Schweizer Patienten auch in Zukunft die bestmögliche Rehabilitationsbehandlung im eigenen Land zur Verfügung steht.

Deshalb lanciert SW!SS REHA eine Postkartenaktion an die Adresse von Helsana und CSS. Die Forderung: Statt die Prämiengelder der Schweizer Versicherten in marode süddeutsche Kliniken zu verlochen, soll das Schweizer Rehabilitationsangebot unterstützt werden.

Für weitere Fragen steht Ihnen der Präsident der SW!SS REHA, Dr. Fabio Mario Conti zur Verfügung (Tel. 091 786 86 31, Fax 091 786 86 87, f.conti@clinica-hildebrand.ch).