Berner Reha Zentrum AG Heiligeschwendi
Schwendi 299
CH-3625 Heiligenschwendi
Telefon: 033 244 33 33
Fax: 033 244 33 35
E-Mail: info@rehabern.ch
Web: www.rehabern.ch
GESCHÄFTSLEITUNG
Armin Strom
Direktor
E-Mail: a.strom@rehabern.ch
Dr. med. Hansulrich Tschanz
Chefarzt Kardiologie
E-Mail: h.tschanz@rehabern.ch
Corinne Morandi Müller
Pflegedienstleiterin
E-Mail: c.morandi@rehabern.ch
KONTAKT FÜR PATIENTEN
Bettendispsition
Anmeldung von Patienten
Telefon: 033 244 34 82
E-Mail: bettendispo@rehabern.ch
KONTAKT FÜR ZUWEISER
Dr. med. Ursula Steiger
Chefärztin Muskuloskelettale Rehabilitation
Telefon: 033 244 33 84 (Sekretariat)
E-Mail: u.steiger@rehabern.ch
Dr. med. Hansulrich Tschanz
Chefarzt Kardiologie
Telefon: 033 244 33 84 (Sekretariat)
E-Mail: h.tschanz@rehabern.ch
PD Dr. med. Armin Stucki
Chefarzt Pneumologie
Telefon: 033 244 33 84 (Sekretariat)
E-Mail: a.stucki@rehabern.ch
UNSER AUFTRAG
Als Spezialklinik mit kantonalem Leistungsauftrag bieten wir in landschaftlich reizvoller Umgebung ganzheitliche Rehabilitation und medizinische Weiterbehandlung. Unsere Fachkompetenzen und Infrastruktur erlauben medizinisch-diagnostische und therapeutische Behandlung stationärer Patienten der pulmonalen, kardialen und muskuloskelettalen Rehabilitation.
Lunge - Pulmonale Rehabilitation: Spitalbedürftige Patienten mit chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen, respektive nach thoraxchirurgischen Eingriffen (Lungenoperationen).
Herz - Kardiale Rehabilitation: Spitalbedürftige Patienten nach Herzoperationen, Herzinfarkt oder mit Herzinsuffizienz. Spitalbedürftige Patienten gemäss KLV 2.2.
Bewegungsapparat - Muskuloskettale Rehabilitation: Spitalbedürftige Patienten mit Erkrankungen oder Verletzungen des Bewegungsapparates, besonders nach orthopädischen Eingriffen.
Allgemeinmedizin - Allgemein internistische Rehabilitation: Spitalbedürftige Patienten zur stationären Weiterbehandlung oder Rehabilitation nach operativen Eingriffen und Erkrankungen mit entsprechender Komorbidität aus dem Kerngebiet oder gravierender Multimorbidität.
UNSER ANGEBOT
Herzkrankheiten
Das BERNER REHA ZENTRUM (BRH) bietet Herzpatienten ein umfassendes, alle wesentli-chen Punkte berücksichtigendes stationäres Rehabilitationsprogramm an. Dieses Programm, eines der ältesten in der Schweiz überhaupt, wurde im Laufe von 30 Jahren kontinuierlich wei-terentwickelt. Es soll Patienten nach einer Herz-Operation, nach einem Herzinfarkt oder mit anderen Herzkrankheiten helfen, physisch und psychisch wieder gesund zu werden. Die Pa-tienten sollen auch lernen, was sie dazu beitragen können, damit ihre Gesundheit langfristig erhalten werden kann. Das Programm ist modular gestaltet, mit jeweils unterschiedlich lei-stungsstarken Gruppen, so dass sowohl leistungsschwächere wie stärkere Patienten adäquat betreut werden können. Der Rehabilitationsaufenthalt dauert in der Regel 3 bis 4 Wochen und wird von der Krankenkasse bezahlt.
Das Rehabilitationsprogramm richtet sich besonders an Patienten mit folgenden Krankheiten:
- Patienten nach Herzinfarkt, mit oder ohne Koronardilatation,
- Patienten nach aorto-koronarer Bypass-Operation, Operation an einer Herzklappe oder an der Hauptschlagader sowie kombinierten herzchirurgischen Eingriffen,
- Patienten mit chronischen Herzerkrankungen, insbesondere mit chronischer Herzinsuffizienz (Herzschwäche),
- Patienten nach Ballondilatation der Herzkranzgefässe, besonders bei vorausgehender Inaktivierung oder multiplen Risikofaktoren,
- Patienten mit peripherer Durchblutungsstörung nach gefässchirurgischen Eingriffen (sofern eine Rehabilitation notwendig ist).
Das Programm ist speziell geeignet für Patienten mit zusätzlichen Begleiterkrankungen: z.B. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), chronischen Lungenerkrankungen, Erkrankungen des Be-wegungsapparates usw.
Lungenkrankheiten
Das BERNER REHA ZENTRUM bietet Lungenpatienten ein integrales Rehabilitationsprogramm an.
Im Vordergrund steht eine gründliche Standortbestimmung und eine erweiterte Diagnostik, um den Therapieplan gezielt anpassen zu können. Insbesondere interessieren Lungenfunktion, Gasaustausch in Ruhe und Belastung, Muskelkraft, körperliche Leistungsfähigkeit, allergische oder andere Ursachen einer obstruktiven Ventilationsstörung, Vorliegen einer bronchialen Hyperreaktivität, Steroidbedürftigkeit u.a.m. Selbstverständlich erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den anderen Spezialärzten auch eine Beurteilung und Behandlung zusätzlicher Krankhei-ten, die das Ergebnis der Rehabilitation beeinträchtigen könnten. Nach diesen Abklärungen werden die Befunde den Patienten erklärt und Rehabilitationsziele formuliert.
In der Patientenschulung werden Sinn und Nutzen der verschiedenen Therapiesysteme, z.B. Inhalationsgeräte, Sauerstoffkonzentrator, Hilfsmittel zur Sekretmobilisation erklärt und deren Anwendung praktisch geschult. Beim Asthmatiker ist eine Beratung wichtig, um gegebenen-falls erkannte Auslöser zu vermeiden. Mittels Peakflow-Kontrollen lernt der Patient seine Lungenfunktion selbst zu überprüfen. Ein Raucherentwöhnungsprogramm wird allen Rauchern angeboten.
Schliesslich wird ein Trainingsprogramm in Stärkeklassen aufgrund der Lungenfunktion einge-leitet, das anschliessend zu Hause in Nachfolgeprogrammen oder selbständig weitergeführt werden kann. Das Programm richtet sich besonders an Patienten mit folgenden Krankheiten:
- Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenkrankheit auch im fortgeschrittenen Stadium mit Ateminsuffizienz,
- Patienten mit Asthma bronchiale zur Abklärung, die zu Hause nicht stabilisiert werden können,
- Patienten nach Lungenoperationen zur Überwachung möglicher Komplikationen,
- Patienten mit Verdacht auf Schlafapnoe-Syndrom,
- Patienten mit interstitiellen Lungenkrankheiten zur Therapieüberwachung,
- Patienten mit chronischen Infektionen der Lungen oder Atemwege, z.B. Bronchiektasen, zum Erlernen einer selbständigen Sekretmobilisation.
Das Programm ist speziell geeignet für Patienten mit zusätzlichen internistischen Begleiter-krankungen, z.B. Osteoporose, Diabetes mellitus, koronarer Herzkrankheit oder entzündlicher Erkrankungen der Gelenke.
Grundsätzlich wird stationär am BERNER REHA ZENTRUM die Rehabilitation nicht abge-schlossen, sondern durch eine individuelle Anpassung des Therapieplanes die Ausgangssi-tuation verbessert.
Bewegungsapparat
In der Kompetenzlinie Muskuloskelettale Rehabilitation behandeln wir spitalbedürftige Patienten mit Krankheiten und Verletzungen des Bewegungsapparates – speziell nach orthopädischen Eingriffen wie Hüft-/ Knieprothesen oder Wirbelsäulenoperationen.
Ziel ist eine optimale Funktion und grösstmögliche Selbständigkeit für unsere Patienten – auch bei Begleiterkrankungen oder vor bestehender Behinderung soll durch ein umfassendes, multi-modales Behandlungsprogramm die Rückkehr ins Alltagsleben ermöglicht werden. Patienten und Angehörige können durch Schulung und Beratung in die Sekundärprävention mit einbe-zogen werden.
Bei Kernthemen wie Sturzgefährdung, muskulärer Dekonditionnierung, Osteoporose und Schmerz arbeiten wir gezielt interdisziplinär im spezialisierten Team, nach anerkannten Be-handlungsmethoden und nach dem Rehabilitations-Konzept der WHO (ICF). Fachlich sind wir mit weiteren Spezialisten am Zentrumsspital Insel wie auch mit unseren Zuweisern vernetzt.
Das Programm richtet sich speziell an folgende Patienten:
- nach orthopädischen Eingriffen, speziell Gelenkprothetik,
- nach Verletzungen, konservativ oder operativ behandelt,
- bei Wirbelsäulenleiden/nach Wirbelsäulenchirurgie,
- bei Arthrose, entzündlich-rheumatischen, weichteilrheumatischen Erkrankungen,
- bei Osteoporose oder chronischen Schmerzuständen des Bewegungsapparates mit Beweglichkeitsdefizit, Gangstörung und muskulärer Dekonditionnierung.
Allgemeinmedizin
Das BERNER REHA ZENTRUM nimmt Patienten auf, welche nach grossen Operationen ode schweren Krankheiten zwecks Rehabilitation noch spitalbedürftig sind. Besonders geeignet ist das Programm für Patienten, die zusätzliche Begleiterkrankungen haben (z.B. im Bereich des Bewegungsapparates, des Herzens oder der Lunge). Ziel ist die Wiederherstellung eines mö-glichst guten Gesundheitszustandes sowie eine Verbesserung der Mobilität. Die Kosten für den Aufenthalt werden von der Krankenkasse übernommen – sofern der Patient spitalbedürftig ist und ein Rehabilitationspotential besteht.

